Showing: 1 - 7 of 7 RESULTS
Wohnstadt Gravenbruch

Von der Verheißung zur Kostenfalle: Wie die Fernwärme-Politik der EVO die Bürger in Gravenbruch belastet

Fernwärme-Preiserhöhung in Gravenbruch: Die EVO in der Kritik

Die drastische Preiserhöhung bei der Fernwärme durch die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) belastet die Bewohner der Wohnstadt Gravenbruch in Neu-Isenburg massiv. Trotz einer Effizienzsteigerung von rund 45 Prozent durch moderne Turbinen im nahegelegenen Müllheizkraftwerk profitieren die Haushalte nicht von sinkenden Preisen. Stattdessen legt der Monopolist die hohen Investitionskosten der Transformation direkt auf Eigentümer und Mieter um. Zusaetzlich sorgt das Abgehen von der Direktabrechnung hin zum zentralen Hauptzähler für Risikoverlagerung und Unundurchsichtigkeit. Die Interessengemeinschaft EVO e. V. unter Manfred Hartig erstritt bereits in der Vergangenheit wichtige Gerichtssiege gegen unzulässige Preisanpassungsklauseln. Doch spätere BGH-Urteile sicherten Versorgern das Recht zur Vertragserneuerung. Nun ist die Lokalpolitik gefordert: Die Stadt Neu-Isenburg und der Kreis Offenbach müssen ihren Hebel über den Gestattungsvertrag nutzen, um bezahlbares Wohnen zu sichern und Gravenbruch vor der Fernwärme-Kostenfalle zu bewahren.

EVO Gebäude in Gravenbruch

Kostenfalle Fernwärme in Gravenbruch: Tiefgreifender Wandel der EVO bringt drastische Preiserhöhungen und gefährdet den Standort

Die EVO Energieversorgung Offenbach plant das größte Wärmeprojekt ihrer Geschichte: Rund 200 Millionen Euro fließen in den grundlegenden Umbau der Fernwärmeversorgung. Fossile Energieträger sollen schrittweise durch neue Energiequellen ersetzt werden. Für die Kunden in Gravenbruch hat dieser tiefgreifende Wandel jedoch eine spürbare Konsequenz: Die Preise steigen drastisch. Ein Fünf-Personen-Haushalt muss ab Oktober 2026 mit Mehrkosten von rund 480 Euro im Jahr rechnen. Da Fernwärmekunden nicht einfach den Anbieter wechseln können, fehlt ein echter Wettbewerb. Die Energiewende wird damit ganz unmittelbar auf dem eigenen Konto spürbar. Betroffene Bürger können sich am 13. Oktober auf einer Informationsveranstaltung direkt bei der EVO informieren.

Kollateralschaden in Gravenbruch: Wenn der EU-Sanktionswahn die Falschen trifft

Was in Brüsseler Amtsstuben als entschlossene Geopolitik gefeiert wird, offenbart vor Ort eine kalte, blinde Zerstörungskraft. Denn wen treffen diese Sanktionen wirklich? Den mutmaßlichen Drahtzieher in Teheran trifft dieser Schritt allenfalls als vernachlässigbare Fußnote auf einer Bilanz. Wer jedoch die volle Härte der administrativen Axt zu spüren bekommt, sind über 140 Angestellte, Auszubildende, Reinigungskräfte, Köche und regionale Dienstleister. Von einem Tag auf den anderen stehen sie vor den Trümmern ihrer beruflichen Existenz. Die Konten des Hotels sind eingefroren, selbst für dringende Lieferantenrechnungen oder Gehälter darf das vorhandene Geld rechtlich nicht eingesetzt werden. Ein kafkaeskes Absurdum: Das Kapital ist da, aber die arbeitenden Menschen dürfen nicht davon bezahlt werden.

6.500 Menschen, zwei Stimmen – Gravenbruch braucht mehr politisches Gewicht

Gravenbruch und Zeppelinheim zählen zusammen mehr als 8.000 Einwohner, sind in der Neu-Isenburger Stadtverordnetenversammlung jedoch nur schwach vertreten. Ortsbeiräte können Anliegen einbringen, aber nicht selbst entscheiden. Der Gastkommentar fordert deshalb mit „Projekt 2031“ mehr parteiübergreifendes Engagement, politische Verantwortung und eine stärkere Vertretung der beiden Außenstadtteile.

Frankfurter Straße, mit Blickrichtung nach Frankfurt am Main.

Glanz und Kehrseite des Isenburger Wirtschaftswunders: Eine kritische Bilanz der Entwicklung seit 2019 und Ausblick auf die Transformation

Die wirtschaftliche Entwicklung Neu-Isenburgs seit dem Jahr 2019 liest sich auf den ersten Blick wie eine unaufhaltsame Erfolgsgeschichte im direkten Windschatten der Metropole Frankfurt am Main, offenbart jedoch bei genauerer Analyse auch erhebliche strukturelle Belastungsgrenzen und fiskalische Herausforderungen. Ein unbestreitbarer Gradmesser für die anhaltende Anziehungskraft des Standorts ist die demografische Dynamik: Im Jahr 2022 übersprang die Stadt erstmals in ihrer Geschichte die historische Schwelle von 40.000 Einwohnern und baute diese Basis bis zum Ende des Jahres 2025 auf 41.546 gemeldete Bürger aus. Parallel dazu kletterte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf ein Rekordniveau von aktuell 34.058 Arbeitsplätzen.