Frankfurter Straße, mit Blickrichtung nach Frankfurt am Main.

Glanz und Kehrseite des Isenburger Wirtschaftswunders: Eine kritische Bilanz der Entwicklung seit 2019 und Ausblick auf die Transformation

Die wirtschaftliche Entwicklung Neu-Isenburgs seit dem Jahr 2019 liest sich auf den ersten Blick wie eine unaufhaltsame Erfolgsgeschichte im direkten Windschatten der Metropole Frankfurt am Main, offenbart jedoch bei genauerer Analyse auch erhebliche strukturelle Belastungsgrenzen und fiskalische Herausforderungen. Ein unbestreitbarer Gradmesser für die anhaltende Anziehungskraft des Standorts ist die demografische Dynamik: Im Jahr 2022 übersprang die Stadt erstmals in ihrer Geschichte die historische Schwelle von 40.000 Einwohnern und baute diese Basis bis zum Ende des Jahres 2025 auf 41.546 gemeldete Bürger aus. Parallel dazu kletterte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf ein Rekordniveau von aktuell 34.058 Arbeitsplätzen.

Autonomer eHopper (Bildquelle: www.kvgof-hopper.de)

Mobilität der Zukunft: Autonomer eHopper vernetzt Gravenbruch mit dem Bahnhof Neu-Isenburg

In Neu-Isenburg startet die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach ein Pilotprojekt mit dem ersten autonomen On-Demand-Shuttle Deutschlands. Der Mercedes-Benz Vito fährt selbstständig zwischen Gravenbruch und dem Bahnhof Neu-Isenburg, wird aber von einem Sicherheitsfahrer begleitet. Ziel ist die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und die Reduzierung der Abhängigkeit vom PKW.

Alexander Jungmann, Spitzenkandidat der Wählergruppe „Die Gravenbrucher“.

„Wir sind nur dem Wohl Gravenbruchs verpflichtet“ – Spitzenkandidat Jungmann im Exklusiv-Interview

GRAVENBRUCH – Am 15. März 2026 steht die Kommunalwahl an, und in Gravenbruch formiert sich eine starke Kraft: Mit der Liste 6 treten „Die Gravenbrucher“ an. Mit acht Kandidatinnen und Kandidaten stellt die Wählergruppe die personell stärkste Liste für den Ortsbeirat auf – noch vor den etablierten Parteien. Wir sprachen mit ihrem Spitzenkandidaten Jungmann über seinen Plan für den Stadtteil.

Lautlose administrative Kaltstellung durch EU-Sanktionen: Warum Bärbel Bohleys Mahnung heute aktueller ist denn je

Ein Echo aus der Wendezeit kehrt zurück, doch seine Bedrohung ist heute greifbarer denn je. Die Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley warnte kurz nach dem Mauerfall: „Man wird die Strukturen genauestens untersuchen, um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie in die neue Zeit passen.“