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EVO Gebäude in Gravenbruch

Kostenfalle Fernwärme in Gravenbruch: Tiefgreifender Wandel der EVO bringt drastische Preiserhöhungen und gefährdet den Standort

Die EVO Energieversorgung Offenbach plant das größte Wärmeprojekt ihrer Geschichte: Rund 200 Millionen Euro fließen in den grundlegenden Umbau der Fernwärmeversorgung. Fossile Energieträger sollen schrittweise durch neue Energiequellen ersetzt werden. Für die Kunden in Gravenbruch hat dieser tiefgreifende Wandel jedoch eine spürbare Konsequenz: Die Preise steigen drastisch. Ein Fünf-Personen-Haushalt muss ab Oktober 2026 mit Mehrkosten von rund 480 Euro im Jahr rechnen. Da Fernwärmekunden nicht einfach den Anbieter wechseln können, fehlt ein echter Wettbewerb. Die Energiewende wird damit ganz unmittelbar auf dem eigenen Konto spürbar. Betroffene Bürger können sich am 13. Oktober auf einer Informationsveranstaltung direkt bei der EVO informieren.

Kollateralschaden in Gravenbruch: Wenn der EU-Sanktionswahn die Falschen trifft

Was in Brüsseler Amtsstuben als entschlossene Geopolitik gefeiert wird, offenbart vor Ort eine kalte, blinde Zerstörungskraft. Denn wen treffen diese Sanktionen wirklich? Den mutmaßlichen Drahtzieher in Teheran trifft dieser Schritt allenfalls als vernachlässigbare Fußnote auf einer Bilanz. Wer jedoch die volle Härte der administrativen Axt zu spüren bekommt, sind über 140 Angestellte, Auszubildende, Reinigungskräfte, Köche und regionale Dienstleister. Von einem Tag auf den anderen stehen sie vor den Trümmern ihrer beruflichen Existenz. Die Konten des Hotels sind eingefroren, selbst für dringende Lieferantenrechnungen oder Gehälter darf das vorhandene Geld rechtlich nicht eingesetzt werden. Ein kafkaeskes Absurdum: Das Kapital ist da, aber die arbeitenden Menschen dürfen nicht davon bezahlt werden.

6.500 Menschen, zwei Stimmen – Gravenbruch braucht mehr politisches Gewicht

Gravenbruch und Zeppelinheim zählen zusammen mehr als 8.000 Einwohner, sind in der Neu-Isenburger Stadtverordnetenversammlung jedoch nur schwach vertreten. Ortsbeiräte können Anliegen einbringen, aber nicht selbst entscheiden. Der Gastkommentar fordert deshalb mit „Projekt 2031“ mehr parteiübergreifendes Engagement, politische Verantwortung und eine stärkere Vertretung der beiden Außenstadtteile.

Historischer Teil des Hotelkomplexes; der Gutshof Gravenbruch.

Vom DFB-Quartier in den Sanktionsstrudel: Was die Krise um das Hotel Gravenbruch für unseren Stadtteil bedeutet

Das Hotel Gravenbruch zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Wahrzeichen Neu-Isenburgs. Als Quartier des Deutschen Fußball-Bundes, zahlreicher Bundesligavereine und internationaler Spitzenteams schrieb das traditionsreiche Haus Sportgeschichte. Nun gerät das Hotel durch internationale Sanktionen und die Insolvenz der Eigentümergesellschaften in schwieriges Fahrwasser. Welche Folgen hat das für die Beschäftigten, die regionale Wirtschaft und den Stadtteil Gravenbruch? Der Beitrag beleuchtet die historischen Wurzeln des Anwesens, ordnet die aktuellen Entwicklungen ein und zeigt auf, welche Chancen das laufende Sanierungsverfahren für die Zukunft des renommierten Hotel- und Tagungsstandorts eröffnen könnte.