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6.500 Menschen, zwei Stimmen – Gravenbruch braucht mehr politisches Gewicht

Gravenbruch und Zeppelinheim zählen zusammen mehr als 8.000 Einwohner, sind in der Neu-Isenburger Stadtverordnetenversammlung jedoch nur schwach vertreten. Ortsbeiräte können Anliegen einbringen, aber nicht selbst entscheiden. Der Gastkommentar fordert deshalb mit „Projekt 2031“ mehr parteiübergreifendes Engagement, politische Verantwortung und eine stärkere Vertretung der beiden Außenstadtteile.

Historischer Teil des Hotelkomplexes; der Gutshof Gravenbruch.

Vom DFB-Quartier in den Sanktionsstrudel: Was die Krise um das Hotel Gravenbruch für unseren Stadtteil bedeutet

Das Hotel Gravenbruch zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Wahrzeichen Neu-Isenburgs. Als Quartier des Deutschen Fußball-Bundes, zahlreicher Bundesligavereine und internationaler Spitzenteams schrieb das traditionsreiche Haus Sportgeschichte. Nun gerät das Hotel durch internationale Sanktionen und die Insolvenz der Eigentümergesellschaften in schwieriges Fahrwasser. Welche Folgen hat das für die Beschäftigten, die regionale Wirtschaft und den Stadtteil Gravenbruch? Der Beitrag beleuchtet die historischen Wurzeln des Anwesens, ordnet die aktuellen Entwicklungen ein und zeigt auf, welche Chancen das laufende Sanierungsverfahren für die Zukunft des renommierten Hotel- und Tagungsstandorts eröffnen könnte.

Autonomer eHopper (Bildquelle: www.kvgof-hopper.de)

Mobilität der Zukunft: Autonomer eHopper vernetzt Gravenbruch mit dem Bahnhof Neu-Isenburg

In Neu-Isenburg startet die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach ein Pilotprojekt mit dem ersten autonomen On-Demand-Shuttle Deutschlands. Der Mercedes-Benz Vito fährt selbstständig zwischen Gravenbruch und dem Bahnhof Neu-Isenburg, wird aber von einem Sicherheitsfahrer begleitet. Ziel ist die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und die Reduzierung der Abhängigkeit vom PKW.

Alexander Jungmann, Spitzenkandidat der Wählergruppe „Die Gravenbrucher“.

„Wir sind nur dem Wohl Gravenbruchs verpflichtet“ – Spitzenkandidat Jungmann im Exklusiv-Interview

GRAVENBRUCH – Am 15. März 2026 steht die Kommunalwahl an, und in Gravenbruch formiert sich eine starke Kraft: Mit der Liste 6 treten „Die Gravenbrucher“ an. Mit acht Kandidatinnen und Kandidaten stellt die Wählergruppe die personell stärkste Liste für den Ortsbeirat auf – noch vor den etablierten Parteien. Wir sprachen mit ihrem Spitzenkandidaten Jungmann über seinen Plan für den Stadtteil.